MfM-Spieleberichte

Die Schlacht um den Naithel Hebon

Die Sonne erhob sich über den Wäldern und der Dunst hob sich über die bewaldeten Ebenen. Während die Waldelfen sich noch ihre Bögen überprüften hörten sie schon Pferdegetrampel. Ihre Vettern von der Insel waren doch gekommen um sie zu unterstützen.

Der Kriegstänzer Hirion begrüßte den König der Hochelfen wie er es für angebracht hielt: ein einfaches „Ithel“ (was soviel wie „Hallo“ heißt) ließ den König verdutzt aussehen. Doch besonders viel Zeit über die Begrüßung eines Königs zu diskutieren hatten sie nicht:

Lautes Brüllen menschlicher und dämonischer Bestien machte die Ankunft ihrer chaotischen Feinde bemerkbar. Doch nicht nur diese wilden Krieger der Dunkelheit waren aufgetaucht: Auf der anderen Seite der Ebene waren Dunkelelfen aufgetaucht. Ein grauenhaftes Zischen verriet das diese bösartigen Verwanden der Allianz des Lichts einen Kessel von Hel mit in die Schlacht führten. Ein bösartiges Kreischen einer Kesselhüterin lies die Schlacht entbrennen. Während die Hochelfen ihren alten Feinden, den Chaoskriegern, die verkommenen Seelen läutern sollten, so hatten die Waldelfen vor, die Dunkelelfen endgültig aus den Wäldern zu vertreiben. Auf Seiten der Chaosmenschen kämpfte ein unheimlicher und uralter Schrecken: Ein Dämon der tausend Schwerter wollte Elfenblut!

 

 

Dieses Szenario spielt mit zwei Sonderregeln:

 

1) Die Parteien ziehen unabhängig voneinander, was es schwierig macht gemeinsame Aktionen durchzuführen.

 

2) Wenn ein Volk mehr als 60% seiner Anfangsstärke verliert zieht es sich Hals über Kopf zurück.

 

Die Verfolger sind von diesem Sinneswandel derartig überrascht, dass sie die Verfolgung vergessen.

 

 

1. Runde

 

Langsam setzte sich der Kessel der Dunkelelfen in Bewegung. Hexenkriegerinnen sprangen, irrwitzig vor sich hin kichernd um ihn herum. Bruchteile von Sekunden nachdem ein leises Zirpen aus den Wäldern ertönt war, flog ein Hagel von Pfeilen auf die Elfen des Chaos zu. Zwei Kesselwächterinnen konnten sich nicht mehr rechtzeitig in Deckung werfen und blieben mit Pfeilen in der Kehle liegen.

Bei den Hochelfen hatte der Anführer der Miliz den Feuerbefehl für seine Leute gegeben. Die Pfeile die trafen prallten zwar oft an den dicken Rüstungen der Chaosmenschen ab doch den Widerstand eines Barbaren Armbrust traf es.

 

 

2. Runde

Unbeirrt durch den Beschuss rückten die Dunklen Heere weiter vor. Doch sowohl Waldelfen als auch Hochelfen ließen nicht locker. Durch den Beschuss fielen zwei Champions der Dunkelelfen. Die Bogenschützen legten trotzdem schon für die nächste Salve an, denn für sie sah die vergangene miserabel aus.

Auf Seiten der Hochelfen sah die Lage weit rosiger aus: 2 Hochelfen schossen ihre Pfeile und sie trafen: Den Träger einer Großarmbrust der Barbaren und wenige Lidschläge später auch den Schützen. Der König der Hochelfen befahl seinen Leuten sich geordnet zurückzuziehen. Gleichzeitig gab er den Schützen den Befehl sich auf den Dämon auszurichten. Die Pfeile flogen zwar hauptsächlich durch diese Manifestation der Gefühle durch doch ein Pfeil brachte das Wesen zum aufschreien. Der Kerl war also doch verwundbar!

Doch auf die Front ritten drei Dunkle Diener, Lanzenritter des Chaos, auf die die Silberhelme zu. Diese wappneten sich konnten aber nicht verhindern, dass ein Pferd von der Lanze eines Verkommenen Chaosanhängers tödlich getroffen wurde.

 

 

3. Runde

Ein Repetierarmbrustschütze der Dunkelelfen feuerte seine Bolzen zwar in die Richtung aus der er Geräusche gehört hatte, diese gingen aber ins Leere.

Die Waldelfen hatten sich geschworen es diesmal besser zu machen als bei der vergangenen Salve und tatsächlich! Ein Pfeil eines Wildelfen flog durch die giftigen Dämpfe über dem Kessel hindurch, um das Herz der Kesselhüterin zu treffen, welche jedoch von bösartigen Mächten geschützt wurde und weiter auf Erden wandeln durfte.

Ein Withelbogenschütze traf einen Krieger der tödlich getroffen zu Boden flog. Plötzlich rührte sich etwas in den Bäumen…oder besser, die Bäume rührten sich! Mit einem Tempo das ihre sprichwörtliche Langsamkeit Lügen strafte sprangen zwei Baumgeister zwischen eine Hexenkriegerin und den Repetierarmbrustschützen und töteten beide mit ihren Ästen.

Ein Hochelfenbogenschütze der Miliz legte einen Pfeil in die Sehne und traf das Ross eines Chaosreiters, der daraufhin seinen Weg zu Fuß weitergehen musste. Ein Silberhelm brachte den Dämon der tausend Schwerter noch einmal zum Brüllen als er ihm im Nahkampf seine Lanze in die Rippen rannte. Der König der Hochelfen bewies sich im dichten Handgemenge, indem er einen Chaoslanzenritter enthauptete. Ein Weißer Löwe sah seine Aufgabe darin dem Ross des Gefallenen den Garaus zu machen.

Ein Chaoskrieger Großarmbrustschütze nahm die hochelfischen Bogenschützen aufs Korn doch ein Silberhelm opferte sein edles Reittier und riss es in die Flugbahn des Bolzens um seine Kameraden zu schützen. Der Dämon der Tausend Schwerter attackierte zwar verbissen und oft doch alles was unter seinen Klauen fiel war ein weiteres Ross der Hochelfen. Es war heute wohl kein guter Tag um ein Hochelfenross zu sein.

Die Verwundung des großen Dämons war zuviel für die Horden. Sie drehten um und flüchteten.

 

 

4. Runde

Die Kesselhüterin setzte zwar all ihre giftigen Künste ein doch die Baumgeister überlebten. Doch einer schien die Luft während der Giftwolke besser angehalten zu haben als der andere.

So musste die Dunkelelfen Hexenkriegerinnen nur noch halbe Arbeit leisten als sie die beiden zurück in die Wälder schickte. Nun war es soweit: Der dritte Baumgeist tötete eine Kesselhüterin und ein Kriegstänzer sprang federnd aus den Wälder und führte mit seinen Schwertern einen für einen Krieger und eine Hexenkriegerin tödlichen Kampf auf. Nun war die Zeit der Flucht für die Dunkelelfen gekommen. Der Wald war wieder sicher.

 

 

Als die Reste der dunkelelfischen Armee flohen, sah der Kriegstänzer Hirion zu, das Blut des Kriegers und der Hexenkriegerin von den Schwertern zu bekommen.

 

Der König der Hochelfen ritt auf Hirion zu: „Wir hatten keinen hohen Blutzoll, doch jeder Blutstropfen, der vergossen wird, ist zuviel für ein Volk, das seine Blüte bereits erlebt hat.“ „Die verfluchten Horden haben wir zurückgeschlagen, und die Dunkelelfen werden diese Ländereien verlassen.

 

Mit dem Rest der Chaotischen sollten wir alleine fertig werden. Unsere Kundschafter werden sie aufspüren und vernichten. Unsere Feinde sind nun weit verstreut und wir haben im Gelände hier einen Vorteil. Sollten eure Armeen Hilfe brauchen werden wir uns revanchieren.“ Antwortete Hirion der Kriegstänzer.

 

Der Wald war wieder sicher.

(Florian Hasengruber)